Statt jedes Programm einzeln von Hand zu öffnen, prüft das Plugin in einem Durchlauf ein ganzes Verzeichnis – oder alle Dateien der aktuellen Sitzung – und sammelt alle Befunde in einem einzigen Bericht.
Geprüfte Dateien
- die aktive Datei im Editor,
- alle geöffneten *.LS-Dateien der aktuellen Sitzung,
- alle Dateien in einem angegebenen Verzeichnis – mit Dateifilter und optionaler rekursiver Suche.
Geprüft werden nur Folge-, UP-, Makro-, Makrosps-, Makrostep-, Motn- und Suchl-Programme; für jeden anderen Dateityp meldet das Plugin File type not supported und fährt mit der nächsten Datei fort.
Die Syntaxprüfung wird vom Plugin selbst gestartet und hängt daher nicht von der Option Check programm syntax on load im Fanuc-Konfigurationsbereich ab.
Optionen
- File filter – welche Dateien aus dem Suchverzeichnis übernommen werden. Mehrere Muster können durch Komma getrennt werden, zum Beispiel folge*.ls,up*.ls,makro*.ls.
- Directory – das zu durchsuchende Verzeichnis.
- Search recursively – alle Unterverzeichnisse einbeziehen. Unterverzeichnisse, deren Name mit @ beginnt, werden übersprungen.
- All opened *.LS files – statt eines Verzeichnisses die Dateien der aktuellen Sitzung prüfen.
- Open file in editor if any syntax error occurs – jede fehlerhafte Datei wird in einer neuen Editor-Registerkarte geöffnet und kann sofort korrigiert werden.
- Report warnings as well – neben den Fehlern listet der Bericht auch die Warnungen des Parsers auf (nicht initialisierter Punkt, unbekannter Technologiebefehl, ein Punkt, dessen UF/UT von dem des Programms abweicht, unbekannter Befehl im Abschnitt APPL, zu langer Kommentar, Traglast außerhalb des zulässigen Bereichs, inaktive Gruppe, UP-Aufruf innerhalb eines UP, rekursiver UP-Aufruf). Standardmäßig ausgeschaltet: In einem ansonsten fehlerfreien Archiv können die Warnungen die Fehler leicht zahlenmäßig übertreffen.
- Compare block-to-block original and generated program (experimental) – zusätzlich zur Syntaxprüfung wird das Programm ein weiteres Mal über den Fanuc-Viewer geladen, und jede Zeile wird mit der Zeile verglichen, die der Viewer daraus erzeugt. Kommentare und Unterschiede in Leerzeichen werden ignoriert; übrig bleiben also Befehle, die zwar gelesen, aber nicht identisch wiedergegeben wurden. Solche Zeilen werden im Bericht unter Command validation failed aufgeführt.
Bericht
Die Befunde werden nicht in einem Meldungsfenster angezeigt – die Prüfung eines großen Verzeichnisses erzeugt weit mehr Zeilen, als ein Dialog darstellen kann.
Sie werden in einen HTML-Bericht geschrieben: Dateiname, Zeile und Meldung für jeden Befund. Am Ende des Durchlaufs wird eine kurze Zusammenfassung angezeigt – wie viele Dateien geprüft wurden, wie viele Fehler und – sofern erfasst – wie viele Warnungen gefunden wurden; von dort aus kann der Bericht gespeichert werden.
Alle Optionen werden gespeichert und beim nächsten Start des Plugins wiederhergestellt.