Robot Cell Simulator – Erste Schritte
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Voraussetzungen

Erste Konfiguration

Die Pfade werden einmal festgelegt und in den Einstellungen von DReS gespeichert:

MenüBedeutung
Tools → Set Client System RootStammordner der Komponentenbibliothek; die Pfade in der Studie sind relativ dazu
Tools → Set Robots Archive FilesOrdner, der die Roboterarchiv-Ordner enthält (benannt nach der ExternalId der Roboter in der Studie)
Tools → Set Robots Machine Data FilesOrdner mit $machine.dat-Dateien, wenn neben den Robotermodellen keine Maschinendaten liegen
Tools → Set Part Aggregator SizePuffer für sehr große Szenen (siehe Einschränkungen)
Tools → Set Grid / Set Null Point Size / Set Robot LabelDarstellung der Hilfsobjekte in der 3D-Ansicht

File → Wizard führt Schritt für Schritt durch die Einstellungen: Schritt 1 Client System Root, Schritt 2 Roboterarchive – jeweils mit Beschreibung und aktuellem Pfad (Next behält ihn bei, Change... wählt einen anderen Ordner) – und Schritt 3 die Zellendatei:

File → Wizard, Schritt 1: der in den Einstellungen gefundene Ordner wird mit Next beibehalten

Dieselben Beschreibungen erscheinen als Dateifilter in File → Open.

Sitzungsdatei

File → Save session... schreibt eine Sitzungsdatei (*.rcsession, JSON) mit der Studiendatei, dem Client System Root, dem Roboterarchiv-Ordner, den aus Archiven eingefügten Robotern (Insert robot from archive, Insert robots at study positions – Archivordner und Position; ein Bibliotheks- oder Kinematikmodell wird wieder aus dem Archiv gewählt), den an den Robotern angekoppelten Werkzeugen und Vorrichtungen (mit den Montagepositionen) sowie den Parametern und markierten Programmen der Arbeitsbereiche; auch die Sichtbarkeit der Werkzeugmodelle (mit tool_hide ausgeblendet) wird gespeichert und wiederhergestellt. Eine Sitzung kann auch ohne Studie gespeichert werden, nur mit Robotern aus Archiven. File → Open session... (oder Open mit einer Sitzungsdatei) setzt die Pfade, öffnet die Studie (wie gewohnt mit dem Fenster Available objects), fügt die Roboter aus Archiven ein, die noch nicht in der Szene sind, koppelt anschließend die Werkzeuge an und markiert die Programme der Arbeitsbereiche; die Konsole zeigt, was wiederhergestellt wurde und welche Komponenten nicht gefunden wurden. Klicken Sie in der Registerkarte Work Zones auf Calculate, um die Bereiche neu zu berechnen.

Jeder Roboter nur einmal: ein Roboter aus einem Archiv wird nicht eingefügt, wenn bereits ein Roboter mit demselben Namen oder aus demselben Archiv in der Szene ist (Meldung in der Konsole bzw. ein Fenster bei Insert robot from archive) – Signale, Verriegelungsbereiche, SmartPads und das SPS-Programm unterscheiden die Roboter an ihren Namen.

Zelle öffnen

File → Open akzeptiert das *.psz-Archiv (wird automatisch in einen temporären Ordner entpackt) oder die entpackte StandaloneStudy_PsState.xml. Ein Dialog listet alle Komponenten der Studie mit Vorschaubild (sofern vorhanden), der Größe jeder JT-Datei und der Gesamtgröße der Auswahl auf; über das Kontextmenü werden Gruppen und Bereiche ausgewählt oder abgewählt. Nur die ausgewählten Komponenten werden geladen.

Nach dem Laden werden die Roboter automatisch erkannt: die 7. Achse (Linearachse), die Werkzeuge an den Flanschen und das Roboterarchiv mit Programmen, Werkzeugen ($config.dat) und Maschinendaten. Die Konsole meldet jeden Schritt (Opening finished after ...).

Hauptfenster

Control Panel (links), 3D-Ansicht, Programs und Properties (rechts), Message Window (unten)
BereichInhalt
Control PanelRegisterkarten Model Browser, Settings, Robot Axis, Simulation, Motion, Work Zones, Auto-Docking
3D-Ansichtdie Zelle; die Statistik in der oberen rechten Ecke zeigt sichtbare Dreiecke, Teile und Culling
Programs und PropertiesProgramme des ausgewählten Roboters (Folgen, UPs) mit Ablaufsteuerung; Node Attr. zeigt die Attribute des ausgewählten Knotens
Message WindowInformationen, Warnungen und Fehler aller Funktionen, nach Typ filterbar
AI Agentzweite Registerkarte neben dem Message Window: Chat mit dem KI-Agenten des Simulators

Alle Bereiche sind andockbare Fenster – sie lassen sich verschieben, abdocken oder ausblenden (Menü Window).

Model Browser

Der Baum enthält alle geladenen Komponenten, gruppiert nach Gerätetyp. Das Filterfeld unten schränkt den Baum ein (z. B. zeigt R_6 die Roboter und ihre Werkzeuge). Die Spalte Attached to zeigt den Roboter, der ein Werkzeug trägt.

Der Tooltip einer Komponente zeigt ihren Namen und den vollständigen Pfad ihrer Modelldatei: die JT-Datei (Zelle, Komponente der Studie, Werkzeug oder Vorrichtung), die glTF- / STL- / STEP-Datei eines Werkzeugmodells, cad.rcc bei einem Roboter aus der CAD-Bibliothek von DReS (mit dem Namen des Modells darin) oder $machine.dat bei einem kinematischen Modell – mit der Anzahl der Dreiecke, wenn sie bekannt ist.

Ein Klick auf einen Roboter macht ihn zum aktuellen Roboter: die Registerkarte Robot Axis und der Bereich Programs wechseln zu ihm. Das Kontextmenü bietet Ein- / Ausblenden, View only, Transparenz, An- und Abkoppeln von Werkzeugen, Laden oder Speichern der Sichtbarkeit der Elemente (Show checked items from file...), Remove from scene (bis die Studie erneut geöffnet wird) und Keep robots and tools always on top.

Message Window

Die Kontrollkästchen über der Liste filtern Informations-, Warn- und Fehlermeldungen; die Zahlen zeigen, wie viele Meldungen jedes Typs geschrieben wurden. Die meisten Funktionen schreiben hier eine Zusammenfassung (Bewegungszeit, Bereiche, Werkzeugwechsel). Save to file... im Kontextmenü speichert die Meldungen – nützlich für den Support.

Fenster KI-Agent

Der Chat mit einem KI-Modell im Reiter neben dem Meldungsfenster (Lizenz API / CLI) hat eine eigene Seite: Fenster KI-Agent – Bedienung, direkte Befehle, Einrichtung (API-Schlüssel, Claude Code, VW LLMaaS), Kosten, Protokoll und Probleme.



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