Yaskawa-Viewer
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▲ Yaskawa-Viewer (JBI-Editor)

Ein Job wird im Yaskawa-Viewer geöffnet (Einstellung Add Yaskawa viewer automatically to *.jbi file). Der Viewer zeigt die Anweisungen zwischen NOP und END mit Syntaxhervorhebung, Einrückung der IF- / WHILE-Blöcke, einem Symbol an jeder Bewegungszeile und den Zeilenmarkierungen der Syntaxprüfung. Schlüsselwortvervollständigung und Anweisungsvorlagen stehen wie in den anderen Editoren von DReS zur Verfügung.

Job-Header

Standardmäßig ist der Header des Jobs (/JOB, //POS mit allen Punkten, //INST, ///ATTR, ///GROUP ...) ausgeblendet und nur das Programm wird angezeigt - das Header-Symbol in der ersten Zeile zeigt ihn als Tooltip. Die Punkte werden in der Punkttabelle und im Punkteditor bearbeitet; der Header wird beim Speichern des Jobs daraus neu aufgebaut. Mit Show header text in viewer (Kontextmenü oder Einstellungen) kann der Header im Text angezeigt werden.

Tooltips: Variablen, E/A, Makros

Wenn Sie die Maus über ein Wort bewegen, wird angezeigt, was die Steuerung darüber weiß:
   
Globale Variable mit Name und Wert aus dem Backup; Makroaufruf mit dem Makro-Job und seinen Argumenten.
Dieselben Namen werden in der Langtext-Spalte rechts im Viewer angezeigt. Go to (Kontextmenü oder Ctrl+Klick) öffnet den aufgerufenen Job - bei einem Makro den Makro-Job aus MACRO.DAT. Solange Ctrl gedrückt ist, wird ein im Backup vorhandener Jobname (CALL JOB:CELL, JUMP JOB:..., MACRO1 MJ#(5)) oder ein Label eines JUMP unter der Maus unterstrichen, und der Cursor wird wie bei einem Link zur Hand.

Labels: Sprung, Referenzen

Kontextmenü von JUMP *SCHW IF LB002<>2: Sprung zum Label, Referenzen des Labels.
Tooltip eines Labels in einem JUMP.
Labels werden ohne Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung verglichen. JUMP JOB:... ist ein Sprung zu einem Job (Go to öffnet ihn); JUMP LABEL: S000 und JUMP B000 nehmen das Label aus einer Variablen. Die Syntaxprüfung prüft auch die Labels.

Blöcke: IFTHEN / ENDIF, WHILE / ENDWHILE ...

Die Anweisungen, die einen Block öffnen, unterteilen und schließen, gehören zusammen:
BlockÖffnendMitteSchließend
IFIFTHEN, IFTHENEXPELSEIF, ELSEIFEXP, ELSEENDIF
WHILEWHILE, WHILEEXPENDWHILE
SWITCHSWITCHCASE, DEFAULTENDSWITCH
FORFORNEXT
Cursor auf ENDIF (Zeile 74): IFTHEN, ELSE und ENDIF des Blocks sind hervorgehoben, die Statusleiste nennt den Block.
Ein Block mit schließender Zeile kann eingeklappt werden: Die öffnende Zeile (IFTHEN, WHILE, SWITCH, FOR) hat am rechten Rand des Zeilennummernbereichs ein Dreieck. Ein Klick darauf blendet die Zeilen des Blocks aus - die öffnende und die schließende Zeile (ENDIF, ENDWHILE ...) bleiben sichtbar -, ein zweiter Klick zeigt sie wieder; Ctrl+Klick auf ein Dreieck klappt alle Blöcke ein / aus. Eingeklappte verschachtelte Blöcke bleiben eingeklappt, wenn der äußere Block ausgeklappt wird. Go to oder Ctrl+Klick auf eine ausgeblendete Zeile klappt die Blöcke darüber aus, und ein Block, dessen schließende Zeile entfernt wird oder der eine neue Zeile erhält, wird automatisch ausgeklappt. Die Zeilennummern bleiben die Nummern der Zeilen des Jobs.
IFTHEN in Zeile 66 und WHILE in Zeile 85 eingeklappt (Dreieck nach rechts) - ENDIF / ENDWHILE bleiben sichtbar; das IFTHEN in Zeile 77 ist ausgeklappt.
Nicht geschlossene Blöcke und Blöcke ohne öffnende Zeile meldet die Syntaxprüfung.

Doppelklick und Kontextmenü

Das Kontextmenü enthält neben den üblichen Bearbeitungsfunktionen: Go to Job / Makro, Go to label und References of *label (Labels), Edit motion instruction..., Edit point C..... für jeden Punkt der Zeile (oder Point editor... in anderen Zeilen), Show header text in viewer, Check full syntax und Viewer settings.

Menü Yaskawa

▲ Punkttabelle

Unter dem Viewer listet die Punkttabelle alle Punkte des Abschnitts //POS des Jobs auf.
SpalteBedeutung
NameC (Roboter), BC (Basisachse), EC (Station), P / BP / EX (Positionsvariablen)
GroupSteuergruppe des Punkts, übernommen aus der Anweisung, die ihn verwendet (///GROUP1 ... mit +MOVJ-Teilen)
TypePULSE oder RECTAN (BASE / ROBOT / USER / TOOL)
ToolWerkzeug des Punkts (///TOOL)
S, L, U, R, B, T ...Werte wie in der Datei - Impulse, oder X, Y, Z, Rx, Ry, Rz bei RECTAN
Kontextmenü der Tabelle:
Jump to C.....erste Anweisung, die den Punkt verwendet
Edit motion instruction of C.....öffnet den Editor für Bewegungsanweisungen für diese Zeile
Point editor C.....öffnet den Punkteditor
Copy C..... coordinateskopiert C00002=-97993,1990,... in die Zwischenablage
Assign coordinatesweist dem ausgewählten Punkt die zuvor kopierten Koordinaten zu
Copy selected coordinates as plain textTabelle der ausgewählten Punkte (z. B. für Excel)
Set equal <axis> value for selected pointsein Wert der Spalte für alle ausgewählten Punkte
Axis difference [pulse]Differenzen zweier ausgewählter Punkte Achse für Achse
Cartesian distanceAbstand zweier RECTAN-Punkte (gleiches Koordinatensystem und Werkzeug)
Select all

▲ Editor für Bewegungsanweisungen

Ein Doppelklick auf die Anweisung einer Bewegungszeile öffnet den Editor für diese Zeile.

▲ Syntaxprüfung

Jede Zeile des Jobs wird mit dem INFORM-Parser (ANTLR4) geprüft, der nach der offiziellen Dokumentation DX200 Options - Instructions for INFORM language (Teilenummer 165301-1CD) erstellt wurde, und die Punkte werden mit dem Abschnitt //POS abgeglichen:
JUMP *SCHWX zu einem nicht vorhandenen Label (Fehler) - das Label *SCHW wird dadurch nicht verwendet (Warnung).
ENDWHILE auskommentiert: Das WHILE in Zeile 85 wird als "WHILE without ENDWHILE" gemeldet und verliert sein Fold-Dreieck.
VJ=120.00 überschreitet den zulässigen Bereich 0.01 .. 100.
Das Ergebnis wird durch Markierungen im Rand der Zeilennummern angezeigt (Tooltip mit der Meldung) und bei einer vollständigen Prüfung in der Meldungsliste:
WannEinstellungStandard
auf Anforderung - Check syntax F6, Kontextmenü Check full syntax-
beim Öffnen eines JobsCheck programm syntax on loadaus
vor dem Speichern eines JobsCheck programm syntax on file saveein
während der Eingabe (nach einer kurzen Pause), nur Markierungen, kein DialogCheck programm syntax on flow during editingaus
Die Prüfung während der Bearbeitung wartet auf eine Pause: Jede Änderung (ein Buchstabe, Ctrl+Z, Ctrl+Y, Einfügen) startet einen 0,5-s-Timer neu, und erst wenn sich 0,5 s lang nichts ändert, wird der Job einmal geprüft - 50 schnell getippte Buchstaben ergeben eine Prüfung, nicht 50. Nach dem Rückgängigmachen der Änderung, die einen Fehler verursacht hat, verschwindet die Markierung von selbst. Um viele Jobs auf einmal zu prüfen, verwenden Sie das Plugin ANTLR Validator.

▲ Speichern eines Jobs

Ctrl+S schreibt den Job im Format der Steuerung:


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